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Stift-Tabletts im Vergleich (Pen-Tabletts)

Ein Stift-Tablett (auch Pen-Tablett oder Zeichentablett) ist ein einfaches Eingabegerät, mit dem man ein Signal an einen PC übermittelt. Statt einer Maus nutzt man dabei einen Stift, der über ein kleines sensitives Feld geführt wird.

Stift-Tablett
Stift-Tablett

Stift-Tabletts unterscheiden sich von klassischen Grafiktabletts dadurch, dass sie kleiner sind, nur wenige Funktionstatsen und kein Funktionsrad (Wheel bzw. Dial) besitzen und deshelab vergleichsweise kostengünstig sind. Sie wurden ursprünglich für digitale Unterschriften konzipiert. Zudem eignen sie sich prima für kleine Skizzen, Scribbles oder Mindmaps. Der PC wird so zu einem digitalen Notizblock. Für die kreative, künstlerische Produktion sind Stift-Tabletts nicht optimal. Sie sind zu klein und der Stift erzeugt in der Regel nicht ausreichend feine Signale, die von hochwertigen Grafikprogrammen verarbeitet werden könnten (Druck, Neigungswinkel etc.). Siehe auch: Unterschiede zwischen Stift-Tabletts, Grafiktabletts, Stift-Displays.

Grafiktablett, Zeichentablett, Stift-Display, Stift-Computer: Unterschiede zwischen den Eingabegeräten
Grafiktablett, Zeichentablett, Stift-Display, Stift-Computer: Unterschiede zwischen den Eingabegeräten

Aus dem Bereich der "Unterschriften-Tabletts" kommt auch der japanische Hersteller XP-Pen (gegründet 2008), der inzwischen auch ernst zu nehmende Konkurrenzmodelle am Markt hat. Besonders kostengünstige Modelle gibt es von dem chinesischen Anbieter Gaomon, der 2011 gegründet wurde und vorrangig auf dem chinesischen Markt aktiv ist. Diese Stift-Tablets sind für diesen Anforderungsbereich ebenfalls gut geeignet.

Stift-Tabletts (für das Büro)

Die folgenden Tabellen zeigen eine Auflistung aktueller Stift-Tabletts inkl. technischer Daten. Außerdem der aktuelle Preis bei Amazon. Ein Klick auf den Preis (Partner-Link*) öffnen die Amazon-Produktseite mit weiteren Informationen. (Preise inklusive Mwst, können sich kurzfristig ändern, ohne Gewähr).

Produkt Beschreibung Preis bei Amazon *

Huion Inspiroy H430P Stift-Tablett (6 Zoll)

  • Modell: Huion Inspiroy H430P
  • Aktive Fläche: 12,2 x 7,6 cm (5,7 Zoll Diagonale)
  • Stift mit Funktionstaste
  • Druck- und neigungssensitive Stiftspitze (4096 Druckstufen, 60° Neigung)
  • Expresstasten: 4
  • Gesamtgröße: 18,5 x 14 x 1,4 cm
  • Gewicht: ca. 0,2 kg
  • Betriebssysteme: Windows 10/8/7, ab Mac OS 10.12x, ab Android 6

Huion HS64 Stift-Tablett (8 Zoll)

  • Modell: Huion Inspiroy H430P
  • Aktive Fläche: 16 x 10,2 cm (7,5 Zoll Diagonale)
  • Stift mit Funktionstaste
  • Drucksensitive Stiftspitze (8192 Druckstufen)
  • Expresstasten: 4
  • Gesamtgröße: 20 x 16,6 x 1 cm
  • Gewicht: ca. 0,3 kg
  • Betriebssysteme: Windows 10/8/7, ab Mac OS 10.12x, Android

XP-PEN G430S Stift-Tablett (5 Zoll)

  • Modell: XP-PEN G430 S
  • Aktive Fläche: 10,2 x 7,7 cm (5 Zoll Diagonale)
  • Stift mit Funktionstaste
  • Drucksensitive Stiftspitze (8192 Druckstufen)
  • Expresstasten: keine
  • Gesamtgröße: 16,5 x 10,7 x 0,5 cm
  • Gewicht: ca. 0,2 kg
  • Betriebssysteme: Windows 10/8/7, ab Mac OS 10.10x

XP-PEN G640 Stift-Tablett (7 Zoll)

  • Modell: XP-PEN G640
  • Aktive Fläche: 15,2 x 10,2 cm (7,2 Zoll Diagonale)
  • Stift mit Funktionstaste
  • Drucksensitive Stiftspitze (8192 Druckstufen)
  • Expresstasten: keine
  • Gesamtgröße: 19 x 16,2 x 0,5 cm
  • Gewicht: ca. 0,3 kg
  • Betriebssysteme: Windows 10/8/7, ab Mac OS 10.8x

Gaomon S620 Stift-Tablett (7 Zoll)

  • Modell: Gaomon S620
  • Aktive Fläche: 16,5 x 10,2 cm (7.6 Zoll Diagonale)
  • Stift mit Funktionstaste
  • Drucksensitive Stiftspitze (8192 Druckstufen)
  • Expresstasten: 4
  • Gesamtgröße: 36 x 24 x 1,0 cm
  • Gewicht: ca. 0,6 kg
  • Betriebssysteme: Windows 10/8/7, ab Mac OS 10.12x

Wacom Intuos Pro S Grafiktablett (8 Zoll)

  • Modell: Intuos PRO Small
  • 2. Generation
  • Aktive Fläche: 16 x 10 cm (7.4 Zoll Diagonale)
  • Druck- und neigungssensitive Stiftspitze (8192 Druckstufen)
  • Batterieloser, ergonomischer Stift mit 2 Tasten
  • Expresstasten: 6 und Funktionsrad
  • Gesamtgröße: 26,9 x 17,0 x 0,8 mm
  • Gewicht: 0,5 kg
  • Betriebssysteme: Windows 10/8/7, ab Mac OS 10.10x

XP-PEN Deco Pro Small Stift-Tablett (10 Zoll)

  • Modell: XP-PEN Deco Pro Small
  • Aktive Fläche: 22,9 x 12,7 cm (10,3 Zoll Diagonale)
  • Stift mit Funktionstaste
  • Drucksensitive Stiftspitze (8192 Druckstufen)
  • Expresstasten: 8 und Funktionsrad
  • Gesamtgröße: 35,1 x 19,9 x 1,7 cm
  • Gewicht: ca. 1,46 kg
  • Betriebssysteme: Windows 10/8/7, ab Mac OS 10.10x

Wacom Intuos Pro M Grafiktablett (11 Zoll)

  • Modell: Intuos PRO Medium
  • 2. Generation
  • Aktive Fläche: 22,4 x 14,8 cm (10.6 Zoll Diagonale)
  • Druck- und neigungssensitive Stiftspitze (8192 Druckstufen)
  • Batterieloser, ergonomischer Stift mit 2 Tasten
  • Expresstasten: 8 und Funktionsrad
  • Gesamtgröße: 33,8 x 21,9 x 0,8 cm
  • Gewicht: 0,7 kg
  • Betriebssysteme: Windows 10/8/7, ab Mac OS 10.10x

Ugee M708 Grafiktablett (12 Zoll)

  • Modell: Ugee M708
  • Aktive Fläche: 25,4 x 15,2 cm (11.8 Zoll Diagonale)
  • Stift mit Funktionstaste
  • Drucksensitive Stiftspitze (8192 Druckstufen)
  • Expresstasten: 8 Tasten und 1 Touchpad
  • Gesamtgröße: 36 x 21 x 0,8 cm
  • Gewicht: ca. 0,7 kg
  • Betriebssysteme: Windows 10/8/7, ab Mac OS 10.10x

Huion HS610 Grafiktablett (12 Zoll)

  • Modell: Huion HS610
  • Aktive Fläche: 25,4 x 15,9 cm (11,8 Zoll Diagonale)
  • Stift mit Funktionstaste
  • Druck- und neigungssensitive Stiftspitze (8192 Druckstufen, 60° Neigung)
  • Expresstasten: 12 und 1 Fuktionsring
  • Gesamtgröße: 35 x 21,2 x 0,9 cm
  • Gewicht: ca. 0,6 kg
  • Betriebssysteme: Windows 10/8/7, ab Mac OS 10.12x, ab Android 6

Hinweise zur Qualität von Stift-Tabletts

Wer noch nie ein Stift-Tablett benutzt hat, wird von den vielfältigen Möglichkeiten begeistert sein. Zumindest wenn man eines der guten benutzt. Die Einsteigermodelle sind günstiger - und bieten logischerweise weniger. Zwei wesentliche Eigenschaften bestimmen Preis und Qualität von Grafiktabletts: die aktive Zeichenfläche und die Empfindlichkeit der Stiftspitze.

Man muss zwischen den Außenmaßen des Tabletts und der "aktiven Fläche" unterscheiden. Der Stift erzeugt ein gerichtetes elektromagnetisches Feld, dass von der aktiven Fläche des Grafiktabletts erkannt wird. Je exakter das funktioniert, um so besser. Nur auf dieser Fläche sendet der Stift auch Signale an den Rechner. Manche Grafiktabletts sind zwar relativ groß (und schwer), haben nur eine kleine aktive Fläche - eher ungünstig.

In aller Regel kann man über den Treiber einstellen, welcher Bereich des Monitors mit der aktiven Fläche des Grafiktablett übereinstimmt. Meist ist es der ganze Monitor. Wenn man einen großen Monitor, aber nur ein kleines Grafiktablett hat, dann muss die Stiftbewegung "hochskaliert" werden. Konkret als Beispiel: ein Zentimeter auf dem Grafiktablett entspricht 5 Zentimetern auf dem Monitor. Das ist natürlich relativ ungenau - und genau deshalb sind große Grafiktabletts mit großen aktiven Flächen besser. Man kann einfach exakter arbeiten.

Aber: es gibt Menschen, die sowieso lieber "klein" zeichnen. Wer von Natur aus eher aus dem Handgelenk statt aus dem Unterarm arbeitet, wird vermutlich mit einem kleinen Grafiktablett auch zurechtkommen.

Der zweite Punkt war die Druckempfindlichkeit. Je empfindlicher bzw. drucksensitiver der Stiftkopf, um so besser lassen sich einzelne Werkzeuge der Grafikprogramme nutzen. So kann man meistens die Empfindlichkeit der Zeichenwerkzeuge aktivieren: je stärker man aufdrückt, um so dicker wird die Linie. Und natürlich auch anders herum: wenn man die Stiftspitze ganz hauchdünn über die Oberfläche bewegt, führt das auch bei kräftigen Pinselspitzen im Malprogramm zu sehr dünnen feinen Linien. Der Witz ist natürlich, dass man über den Druck der Stiftspitze direkten Einfluss nehmen kann, ohne ständig das Tool oder die Pinselbreite wechseln zu müssen. Es ist tatsächlich fast so wie in echt, wenn man mit einem Bleistift mehr oder weniger stark aufdrückt.

Auch der Neigungswinkel kann bei einigen Pinselspitzen entsprechend dargestellt werden.

Die meisten Stifte haben am hinteren Ende ein digitales Radiergummi. Auch das kann sehr praktisch sein, wenn man nicht das Software-Malwerkzeug wechseln muss, sondern einfach den Stift umdreht. Inzwischen etabliert sich aber immer häufiger, dass man - statt den Stift zu drehen - eine Taste am Stift klickt (mit dem Zeigefinger), um zwischen Stift und Radiergummi hin- und her zu schlalten.

Die meisten Stifte haben zwei Tasten (z.B. die von Wacom), die sich etwa auf Höhe des Zeigefingers befinden. Sie funktionieren so wie eine rechte und linke Maustaste. Man kann aber die Funktionen der Stifttasten auch frei definieren.

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Grafiktablett-Stiften: solche mit integrierter Batterie - und solche ohne (sog. passiver Stift). Die Stifte ohne Batterie sind etwas leichter und liegen dadurch auf Dauer angenehmer in der Hand.

Bei guten Grafiktablett-Stiften kann man die Stiftspitzen austauschen. Das ist auch nötig, denn die Spitzen nutzen sich im Laufe der Zeit ab. Ursache ist ganz einfach Abrieb.

Speedpainting mit Wacom Intuos3 A4 "Megan Fox als Oktopus", Martin Mißfeldt, 2010

Dieses Speedpainting habe ich 2010, damals noch mit meinem alten Wacom Intous3 A4 gemalt.

Siehe auch

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